Freitag, 22. Januar 2010

Woche 24 (27.12.2009-01.02.2010)

Wir verbrachten noch ein paar Tage in Kirchberg, damit Daniel die große Familie noch ein bisschen weiter auskosten konnte (und umgekehrt). Er schien die Familienfrühstücks zu mögen, bei denen alle zusammen um den großen Tisch herumsaßen (und die er so schön durch zunehmend lauter werdenden Protest unterbrechen konnte, da ja auch schließlich nur alle außer ihm was zu essen kriegten...). Ansonsten quatschte er immer so eifrig mit allen, dass er nicht einmal das "Erzählen" unterbrechen konnte, wenn er am Essen war. Und er bekam seinen ersten Unterricht im Xylophonspielen, Tambourinspielen, Rasseln usw. ;-)









Aber schließlich wurde es Zeit aufzubrechen. Für Silvester hatten uns Manuela und Mario eingeladen, mit ihnen in Bergheim (bei Köln) zu feiern. Obwohl das weniger als zwei Stunden von Kirchberg entfernt ist und sogar genau auf unserem Rückweg nach Aachen liegt, stellte sich die Fahrt dahin als die reine Hölle heraus. Daniel war kurz vor unserer Abfahrt bei meiner Mutter auf dem Schoß eingeschlafen, wachte rechtzeitig zum Losfahren wieder auf und war dann zu munter, um nochmal einzuschlafen. Er blieb ein paar Minuten lang geduldig, aber dann wurde ihm anscheinend langweilig, trotz Schlüsselbundanhänger-Taschenlampen, rasselnder Schlüssel, Singen, Handy-Klingelton-Konzerten und was auch immer uns sonst noch zur seiner Ablenkung einfiel... Da er auch kein Interesse an seiner Milch hatte, half nichts mehr außer Anhalten an so ziemlich jeder Raststätte, an der wir vorbeikamen, wo wir ihn dann aus seinem Sitz herausnehmen und wieder beruhigen mussten, weil er sonst von Minute zu Minute verzweifelter weiterschrie... Schließlich schafften wir es doch noch nach Bergheim, genervt und erschöpft, aber zum Glück immer noch im alten Jahr... Als wir erst einmal dort waren, war alles prima, Daniel freute sich, die ganzen neuen Gesichter zu sehen, und wir hatten sogar Zeit, noch schnell das Abendessen nachzuholen (die anderen hatten uns reichlich von dem leckeren Raclette übriggelassen). Daniel schlief dann kurz vor Mitternacht ein, und das Mitternachtsfeuerwerk kümmerte ihn kaum, so dass wir den Rest des Abends in Ruhe unter Erwachsenen genießen konnten. Nach einer (wie üblich) sehr kurzen Nacht, hatten wir dann noch ein schönes Frühstück mit allen dort und spielten anschließend noch ein bisschen Videospiele, bis wir schnellstens aufbrechen mussten, um rechtzeitig loszukommen, solange Daniel noch ein Nickerchen machte...




Diesmal hatten wir mehr Glück und schafften es ohne weitere Zwischenfälle zurück nach Aachen, während er friedlich schlief. Endlich zurück zu Hause konnten wir die letzten paar Urlaubstage gut brauchen, um uns ein bisschen auszuruhen und uns von dem ganzen Herumreisen und Leute-Treffen zu erholen. Und um unsere neuen Spielsachen auszuprobieren...



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