Sonntag, 9. Januar 2011

Daniels erster Geburtstag!

Endlich, gerade eine Woche vor Daniels anderthalbstem "Geburtstag", schaffen wir es endlich, die Bilder von seinem ersten Geburtstag zu zeigen. Nun ja, er hat uns in den letzten Monaten ganz schön auf Trab gehalten...

Da Daniels erster Geburtstag auf einen Sonntag fiel, entschlossen wir uns zu einer kleinen Party und luden ein paar Gäste zu seinem großen Tag ein. Meine Eltern und mein Bruder kamen gegen Mittag zu Besuch, und Luciana, eine brasilianische Freundin, kam mit ihren beiden Söhnen Thales and Cédric am Nachmittag dazu. Jefferson dekorierte die Wohnung mit Luftballons, ich machte einen Käsekuchen (zum allerersten Mal, natürlich noch nicht für Daniel, nur für die Gäste), und meine Eltern brachten den wichtigsten Party-Snack: Erdbeeren für Daniel, wahrscheinlich sein allerliebstes Lieblingsessen vor allem anderen!







Natürlich hatte Daniel auch seine Geburtstagskerzen - zum Glück, denn als wir beim Einkaufen nach einer schönen "1"er Kerze suchten, gab es nur noch "2"er, "4"er und ein paar höhere Ziffern. Wir mussten gründlich suchen, um wenigstens noch allgemeine "Happy Birthday"-Kerzen zu finden. Natürlich waren das dann viel zu viele Kerzen, dass Daniel sie auf einmal hätte ausblasen können - aber dieses eine Mal sei er noch einmal entschuldigt... ;-)




Als die große Party vorbei war und wir uns alle mit Kuchen vollgefressen hatten, entschlossen wir uns, das schöne Wetter auszunutzen und noch ein bisschen draußen weiterzufeiern. Leider musste meine Eltern fahren, da sie noch eine lange Heimfahrt vor sich hatten. Aber wir anderen konnten den sonnigen Abend genießen - Jefferson und Thales spielten Badminton und Frisbee, Cédric erfand die neue Sportart des "Großball-Badmintons", und Luciana und ich saßen im Rasen vor unserem Gebäude und unterhielten uns. Daniel untersuchte erst noch das Gras und spielte ein bisschen mit einem Ball, aber bald entschied er sich dazu, die Gelegenheit, dass alle anderweitig beschäftigt waren, zu einem verdienten Nickerchen auszunutzen...






Der Rest des Tages verlief unspektakulär. Nachdem Jefferson und Thales einige Stunden später ihr Badmintonspiel beendet hatten ;-), fuhr Jefferson unsere Gäste heim, während Daniel und ich einen gemütlichen Abend zu Hause verbrachten. Ein netter und verückter Tag, ein nettes und verrücktes Jahr; und hier ist er also - unser ein Jahr alter kleiner Engel/Teufel... ;-)

Dienstag, 19. Oktober 2010

Monat 12 (19.06. - 17.07.2010)

Daniel hat uns im Stich gelassen!!! Trotz all seiner süßen Fußball-Klamotten begannen wir diesen Monat damit zuzuschauen, wie unsere Teams in der WM abserviert wurden... ;-) Brasilien flog zuerst raus, dann Deutschland (obwohl die zumindest schließlich noch das "Loser-Finale" um den dritten Platz gewannen), und am Ende blieb uns nur noch übrig, ein omninöses Spanien-gegen-Niederlande-Finale in einem ähnlich omninösen deutsch-indischen Restaurant anzuschauen. Aber was soll's, jetzt haben wir also 4 Jahre Zeit Daniel beizubringen, ein besseres Maskottchen zu sein... ;-)







Zunächst war er aber erst einmal damit beschäftigt, grundlegendere Fähigkeiten wie Laufen und Sprechen zu lernen. Er hat große Fortschritte beim freien Laufen gemacht und damit angefangen, stolz immer wieder "Papa, Papa, Papa" zu wiederholen. "Mama" dagegen scheint für ihn immer noch sehr verwirrend zu sein, vermutlich weil dieses Wort gleichzeitig auch noch Essen ("ham ham") bedeutet, oder Milchflasche ("mamadeira" auf Portugiesisch), oder "trink an der Brust!" ("mama!" auf Portugiesisch, wie Jeffersons Mutter ihn immer wieder erinnerte, wenn er sich beim Trinken ablenken ließ)... Weil aber Laufen und Sprechen anscheinend noch nicht anspruchsvoll genug waren, übte Daniel daneben noch ein paar weitere neue Tricks, wie Händeklatschen, Winken und Blockflötespielen...

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Daniel entwickelte auch weiter zunehmendes Interesse an allen möglichen "Spielsachen" wie seiner Zahnbürste, Fernbedienungen, Telefonen... Um ihm unser Telefon wenigstens lange genug entreißen zu können, dass wir gelegentlich mal schnell einen Anruf machen können, besorgten wir ihm das "Kuschelfon" - ein blinkendes und singendes Kindertelefon. Anfangs waren wir skeptisch, ob er das akzeptieren würde, schließlich ist es ein Spielzeug, also etwas, das tatsächlich für Kinder gedacht ist... ;-) Aber zu unserer Überraschung gefiel es ihm, und auch ein paar andere "richtige" Kinderspielzeuge haben in letzter Zeit seine Aufmerksamkeit auf sich gezogen, z.B. sein kleines Bällebad und ein neues Spielzeug mit Holzklötzchen zum Zusammenstecken (bzw. mit "Munition" zum Werfen).







Dieses Spielzeug war ein Geschenk meiner Eltern, die zu einem kurzen Besuch in Aachen vorbeikamen. Sie verbrachten den Nachmittag damit, mit Jefferson und Daniel einen Spaziergang durch die Aachener Innenstadt zu unternehmen. Anschließend gingen wir zusammen zum Abendessen in das Restaurant in unserer Straße, wo Daniel uns alle damit unterhielt, ganz wild auf den kleinen Springbrunnen dort zu sein, sich über ein zum Leben erwachtes Holzteil seines neuen Spielzeugs kaputtzulachen und zum ersten Mal in seinem Leben eine Rutschbahn auszuprobieren.




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Da der Sommer uns einige sehr heiße Tage brachte, konnte Daniel mehr Zeit im Freien verbringen und alte und neue Wege ausprobieren, wie man sich kühl halten kann: frisches Obst essen (er ist ganz heiß auf Erdbeeren!), Wasser "trinken" nach der "Jefferson-Methode", sein erstes "Eis" probieren (ein gefrorenes Stückchen pürierter Erdbeeren aus einem Baby-Gläschen) und im Wasser spielen. Mehr denn je hatte er Spaß am Planschen in der Badewanne. Aber zur Abwechslung fuhren wir auch einmal in ein nahegelegenes Erlebnisbad, wo er Wellen, ein Piratenschiff und einen Whirlpool kennenlernen konnte - aber am Ende faszinierte ihn am meisten ein kleiner Wasserstrahl, der aus einem kleinen Loch an der Seite eines der Becken herauslief...









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Neben allem Spaß hatten wir auch ein paar offizielle Dinge zu erledigen. Auf der einen Seite war es wieder Zeit für eine Vorsorgeuntersuchung beim Kinderarzt. Wieder einmal Impfungen, fiese Untersuchungen und die erhängte Kuh - gar nicht spaßig, aber wie immer hielt Daniel sich so tapfer wie möglich... Auf der anderen Seite näherte sich unser Sommerurlaub in Polen, so dass wir Daniel seinen ersten Pass besorgten. Das war eine wesentlich angenehmere Erfahrung, besonders weil er, als wir dafür ein offizielles Passfoto machen ließen, sich dazu entschied, sein charmantestes Lächeln überhaupt aufzusetzen! So kam dabei ein wirklich bildhübscher Pass heraus...





Zu guter Letzt - was für ein Blogeintrag wäre dies, wenn er nicht mit lustigen Bildern endete, in denen wir friedlich schlummern, um uns von diesem langen und ereignisreichen Monat zu erholen... ;-)